Mission: Wombat streicheln

 
17Sept
2018

Man muss fliegen, wenn es am schönsten ist und dahin zurückkommen, wo es am schönsten war.

Der Flieger ging in die Luft und wir sahen ein letztes Mal die schneebedeckten Berge. Nach kurzer Zeit haben wir das Festland hinter uns gelassen und unter uns nur der Tasmanische Ozean. Schön war es Neuseeland, wir werden uns definitiv wiedersehen. Wir realisierten, dass die sechs Wochen, auf die man sich so lange gefreut hat und die man geplant hat, nun vorbei waren.

Aber jedem Ende wohnt ein Anfang inne. Deshalb sollte es nach vier Jahren wieder nach Australien gehen. Wer hätte gedacht, dass wir dieses wundervolle Land so schnell wiedersehen würden. Nach drei Stunden Flug konnten wir Australien unter uns sehen. Sofort vermissten wir das Grün und die Berge Neuseelands. Stattdessen sahen wir Häuser und Flachland.

Durch die Kontrolle, Backpacks abgeholt und mit dem Skybus nach Melbourne City sahen wir nach kurzer Fahrt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Kängurus am Straßenrand- Willkommen in Australien.

Unser Hostelrekord wurde gebrochen: 12-Bettzimmer, enger, stickiger Raum, voll besetzt. Wir freuen uns auf Bali! Anders als erwartet freuten wir uns nicht über die Menschenmengen, sondern waren schockiert von vollbesetzen Restaurants, überfüllten Straßen und der Hektik des Großstadtlebens.

Der Samstag sollte schon ganz anders starten. Die Events von Freitagabend waren vorüber und die Menschenmassen mit ihnen weniger geworden!

Aber kommen wir erstmal zur Nacht von Freitag auf Samstag. Vollkommen übermüdet wollten wir nach der obligatorischen Pizza bei Dominos einfach nur ins Bett. Unsere Zimmergenossen zogen es jedoch vor, im Zimmer vorzutrinken und laut Musik zu hören. Schlechter Start für Melbourne, aber es konnte nur besser werden.

Nicht sonderlich erholt von der Nacht begrüßte uns das Wetter mit grauem Himmel und Regen. Wie gut, dass wir für diesen Tag shoppen eingeplant hatten. Nachdem freien Pancake Frühstück machten wir uns also auf in die unzähligen netten Geschäfte und Gassen Melbournes- armes Konto…

Am Sonntag wurde das Wetter wieder besser, sodass wir wie geplant zum Brighton Beach fahren konnten, um zu schauen, ob die Strandhäuser in den letzten vier Jahren gealtert sind. Ja, sie sind es! (Fußnote: Man schaue sich den Blogeintrag „Hilfe, das Geld ist weg“- Foto: AUSTRALIAAAAAA von vor 4 Jahren an).

Danach ging es noch weiter zum St. Kilda Beach, an dem wir über den Sonntagsmarkt schlenderten. Abends ein weiteres obligatorisches Essen, dieses Mal bei Nandos und wieder zurück zum St. Kilda Beach. Natürlich wollten wir uns nochmal die Zwergpinguine angucken, die abends in ihre Nester zurückkommen. Dann war sie gekommen: Die allerletzte Nacht in einem Hostel!- Nein, wir haben sie nicht genossen.

Unseren letzten Tag in Melbourne starteten wir mit einem Frühstück in der aus Cafés bestehenden Flinders Lane. Für 18 Dollar gab es Rührei mit Pesto und Feta auf getoastetem Vollkornbrot mit aromatischen Bacon und einem frischgepressten Orangensaft. Super leckeres Frühstück, aber definitiv zu teuer- man gönnt sich ja sonst nichts.

Nur noch wenige letzte Stunden in Australien und dann geht es zum Flughafen. Auf Bali erwartet uns Sonne, ein 4-Sternehotel mit Frühstück und ein eigenes Zimmer, mit eigenem Bad und viel Platz. Eine Woche Erholung bleibt uns, bevor es zurück nach Deutschland geht!

Wir melden uns hoffentlich aus dem Paradies.

Bis dahin, eure Bumerangs♥

Shopping Lane Melbourne by night Brighton Beach AUSTRALIAAAAAA Geburtsstadt von Elmo Skyline von Melbourne Kunst

14Sept
2018

Goodbye NZ

Da wir bereits alles von Christchurch gesehen hatten, machten wir uns einen gemütlichen Tag. Nachdem die Wäsche zum letzten Mal gewaschen wurde, setzten wir uns in ein Café. Abends verbrachten wir einen schönen Abend mit anderen Hostelbewohnern.

Am nächsten Tag leisteten Mattia und Henning uns Gesellschaft. Während wir Souvenirs shoppten, guckte uns Mattia von außen zu- Klischee Mann erfüllt. Danach genossen wir noch einen Kaffee in der Sonne im Botanischen Garten und suchten das Memorial für das Erdbeben im Jahr 2011 auf. Dort wurden 185 weiße Stühle als Symbol für jeden Menschen, der dem Erdbeben zum Opfer fiel, aufgestellt.

Unseren letzten Abend in NZ werden wir in einer Bar mit Mattia und Henning ausklingen lassen.

Morgen heißt es für uns Abschied nehmen von diesem wundervollen Land! Es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier waren!

Dafür heißt es dann: Hello again, Melbourne! Für vier Tage kommen wir in unsere Lieblingsstadt Australiens zurück. Mal sehen, wo Elmo sich dieses Mal rumtreibt.

Wir melden uns, wenn wir im Aussieland sind!

Bis dahin, eure Bumerangs♥

earthquake memorial letzter Abend in NZ

 

 

14Sept
2018

Saturn, Mars und Milkyway

Wir verließen Queenstown mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Aber wir freuten uns auch, weil wir mit einem Großteil unserer Gruppe weiterreisen durften. Inzwischen fühlte es sich schon wie ein Familienausflug an, als alle in den Bus stiegen und Hamish uns sein Land wieder von der besten Seite präsentierte.

Während wir am Anfang noch nicht wirklich von der ausgetrockneten Landschaft begeistert waren, sollten wir nach einer Stunde jedoch vom Gegenteil überzeugt werden. Hinter der Mondlandschaft tat sich der Lake Pukaki auf. Ein unbeschreiblich blauer See mit natürlich schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Dazu kam das grandiose Wetter, das dafür sorgte, dass eine Spiegelung vom aller Feinsten zu sehen war. So babyblaues Wasser haben wir definitiv noch nie gesehen. Ein absolutes Highlight unserer Reise!

Angekommen in Lake Tekapo hörte das Staunen nicht auf. Unser Hostel lag direkt am See, war absolut sauber und wir waren froh, die nächsten drei Nächte hier verbringen zu dürfen. Nachdem wir uns in die Sonne gelegt hatten, gingen wir runter zum See. Danach kurz gekocht und dick eingepackt wieder zum Wasser, um den Sternenhimmel in der Dunkelheit zu bestaunen. Kurze Info: Lake Tekapo ist bekannt für die sternenreichsten Nächte und Hauptstandort für die Sternenwarte der University of Canterburry. Durch die Straßenlaternen und Häuser wurde es nicht stockdunkel, die Milchstraße und tausende von Sternen waren jedoch erkennbar!

Für Dienstag hatten wir eine Stargazing Tour gebucht, bei der wir das Universum näher betrachten dürfen. Ob wir dabei die Sterne besser sehen konnten, erfahrt ihr weiter unten im Blog.

Am Montag starteten wir entspannt unseren ersten Tag. Wir wanderten auf den Mount John hoch zum Observatorium. Wir dachten eigentlich, wir hätten die Berge nun hinter uns gelassen, doch auch dieser Anstieg lohnte sich mal wieder! Mit einem Kaffee in der Hand und natürlich wieder einem Möhrenkuchen genossen wir die schöne Aussicht.

Abends erwarteten wir Henning und Andreas, die anscheinend einfach nicht mehr ohne uns können und uns mal wieder eingeholt hatten. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass jeder in diesen Ort fährt.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Fahrradtour geplant. Das Wetter spielte mit. Der Himmel riss auf und die Sonne strahlte. Für zwei Stunden fuhren wir ein bisschen um den See und hielten an einer Bank, um den epischen Ausblick zu genießen. Ein Besuch der Church of the good Shepherd, eins DER Postkartenmotive Neuseelands durfte natürlich nicht fehlen.

Abends kamen wir der Empfehlung unseres Tourguides nach und aßen sehr gutes Sushi. 95% der Gäste in dem Restaurant waren Asiaten, was für die Qualität des Essens spricht.

Sehr gut gestärkt ging unsere Stargazingtour los. Wir fuhren zu den Tekapo Springs und bekamen einen Einblick in die Sternenkunde. Neben Sternenbildern und den Bedeutungen für die Maori konnten wir Saturn und Mars durchs Mikroskop näher betrachten. Die Milchstraße war auch dabei! Gegen 23 Uhr begaben wir uns dann in die Hot Pools, um den Sternenhimmel weiter zu genießen und die ein oder andere Sternschnuppe zu sehen.

Zurück im Hostel schliefen wir schnell ein. Am nächsten Morgen sollten wir den nächsten Kreis schließen und zurück nach Christchurch fahren.

Bis dahin, eure Bumerangs ♥

 

Lake Pukaki Lake Tekapo Mount John Fahrradtour Church of the good Shepherd Sonnenuntergang

 

11Sept
2018

Kann es noch besser werden?

Das ganze schlechte Wetter haben wir in Kauf genommen, damit für diesen Tag alles perfekt wird. Es sollte zum „achten Weltwunder“ gehen.

Was muss man dafür machen? Zuerst einmal um 7 Uhr aufstehen. Vier Stunden Autofahrt lagen vor uns. Vorbei an massiven Felsformationen, die über tausende von Jahren vom Gletscher geformt wurden. Zusatzinfo: Hätte der Gletscher die Berge nicht geformt, wären sie nun größer als der Mount Everest.

Weiter ging es durch den Regenwald, vorbei an Spiegelseen und weitläufigen Feldern, die natürlich als Spielort für den Herr der Ringe genutzt wurden. Und das alles mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, blauen Himmel am Horizont und der Sonne über uns.

Wir konnten uns mehr als glücklich schätzen, einen so perfekten Tag abgepasst zu haben, da die Region die regenreichste Neuseelands ist. Wer denkt, in London würde es nur regnen, der hat sich getäuscht! Während es in London 0,7m pro Quadratmeter regnet, fallen im Fiordland National Park, ganze 7m Regen pro Jahr.

Nach der langen Fahrt ging es auch schon direkt auf das Schiff, das uns 1,5 Stunden durch den Milford Sound fahren sollte. Links und rechts die Fjorde, zwischendurch ein Wasserfall. Als es zu windig wurde, entschieden wir uns dafür, nach drinnen zu gehen, um einen Möhrenkuchen zu essen (Nebenbei erwähnt machen die Neuseeländer diesen Kuchen besonders gut!).

Vom Boot wieder runter und 4,5 Stunden zurück nach Queenstown, mit einem Zwischenstopp auf der Alpaka Farm. Sollten wir jemals noch einmal schlechte Laune bekommen, müssen wir uns einfach nur die Bilder von den Alpakas angucken. Wem es bei dem Anblick auch so geht, lasst es uns wissen!

Das ganze Rumsitzen machte uns ganz schön müde, aber an dem Abend wollten wir uns trotzdem noch mit Henning und Andreas treffen, die uns mal wieder auf die Spur gekommen waren. Wohl bemerkt waren wir immer noch in Queenstown. Das heißt: geiles Essen und ein paar Bierchen! Gegen Mitternacht fielen wir dann aber doch tot ins Bett und waren froh, am nächsten Tag ausschlafen zu können.

Nach diesem unglaublichen Tag stehen die skandinavischen Länder ganz oben auf unserer Liste mit Ländern, die wir noch bereisen wollen!

Bis dahin, eure Bumerangs♥

Herr der Ringe Drehort monkey creek Lena, Hannah und Mattia (von links nach rechts) Na, wer ist es ? Knutschaaa

 

 

10Sept
2018

as they told us: "best place on earth"

5 Tage in Queenstown liegen hinter uns und wir können definitiv sagen, dass die Tage zu den besten unserer Reise gehören. Traumhaftes Wetter, leckeres, kalorienreiches Essen, ereignisreiche Aktionen und Tagestouren mit lieben Leuten. Queenstown ist auf jeden Fall die schönste Stadt Neuseelands und hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen!

Fangen wir aber erstmal ganz vorne an.

Nachdem die Wäsche gewaschen war und das Blüschen gebügelt, haben wir uns ausgehfertig gemacht. Gestartet wurde in einem kleinen, heimischen Pub mit Livemusik und leckerem Essen. Hannah entschied sich für Rippchen mit BBQ Sauce und Pommes. Lena wählte Haloumi Käse mit Gemüsespießen und Pommes- ein Gedicht. Danach ging unsere Pub Crawl los. Wir zogen von Club zu Club, doch die Musik wurde immer schlechter. Die Stimmung litt jedoch nicht darunter, da Hamish, unser Fahrer, stets dafür sorgte, dass wir mit Shots versorgt waren.

Nach einer kurzen Nacht weckte uns der Feueralarm im Hostel. Faszinierend, an was die Leute in einer so ernsten Situation denken: Lena zog sich noch die Schuhe an, Hannah war froh, überhaupt den Alarm gehört zu haben und Léa dachte zum Glück an den Zimmerschlüssel. Andere standen barfuß, mit Frühstück in der Hand, auf der Straße. Da es nur ein Probealarm war, konnten wir dann doch ziemlich zügig zurück ins Hostel. Wir waren auf jeden Fall wach.

Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen, den Queenstown HILL hoch zu spazieren. Was versteht man unter einem Hill? Einen kleinen Hügel, auf den man gemütlich innerhalb kürzester Zeit hinauf spazieren kann. Das gilt jedoch nicht in Neuseeland. Nach 2,5 Stunden reiner Steigung kamen wir dann endlich auf der 907m hohen Spitze des BERGES an. Für diesen Ausblick hatte sich der Anstieg jedoch gelohnt! Dies sollte zugleich die Probe für Hannahs Roys Peak Wanderung werden, von der sie zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keinen blassen Schimmer hatte.

Den Berg in 45 Minuten wieder runtergelaufen und die beste, heiße Schokolade der Welt am See getrunken. Die Beine wollten nicht mehr stehen bleiben und zitterten nur noch so vor sich her. Abends saßen wir noch in einer gemütlichen Runde zusammen. Da Lena sich am nächsten Tag zusammen mit Mattia in die Tiefe stürzen wollte, entschied sich Hannah dazu, zusammen mit sieben anderen Verrückten zum Roys Peak zu fahren.

Ich, Hannah, übernehme an dieser Stelle mal kurz: Die Wandertruppe wollte am nächsten Morgen um 8 Uhr in Richtung Wanaka starten. (Nur zur Info: Ja, wir fuhren wieder dahin zurück, wo wir hergekommen waren). Aus 8 Uhr wurde dann 10 Uhr, da wir noch kein Auto gemietet hatten und letztendlich erst zum Flughafen fuhren, um dort ein größeres Auto für 8 Leute abzuholen. Wie wir deutschen Mädels so sind, nahmen Antonia und ich die Sache in die Hand. Auch wenn unsere Gruppe aus fünf Männern bestand, fühlte sich keiner dazu in der Lage, zu fahren- Pussys. Ich fuhr die Gruppe also zum Startpunkt vom Roys Peak.

Vier Stunden Anstieg auf den 1300m hohen Roys Peak lagen vor uns. Ich kam eindeutig an meine Grenzen! Der Muskelkater von der Wanderung am Vortag machte die Sache nicht leichter. Während die Männer den Berg gefühlt hoch rannten, ließen Antonia und ich uns Zeit und genossen die Aussicht sowie das traumhafte Wetter. Oben angekommen war ich unendlich froh, mich dieser Herausforderung gestellt zu haben! Die Bilder sprechen, denke ich, für sich.

Gegen 18 Uhr waren wir zurück am Parkplatz und Ryan fuhr uns zurück nach Queenstown. Auf dem Weg hielten wir noch zwei Mal, um die sternenklare Nacht zu genießen, inklusive der Milchstraße und Saturn, Mars und Snickers.

Jetzt ist es Zeit für Lena, zu übernehmen: Ausgeschlafen ging ich zum Frühstück, wo ich unerwarteter Weise auf Hannah traf, die noch immer nicht abgefahren war. Komischerweise war ich kein bisschen aufgeregt, sondern ziemlich entspannt. Um 10 Uhr ging es zusammen mit Mattia zum Check- In vom AJHackett. Dort angekommen wurden sämtliche Daten von uns aufgenommen und die verschiedensten Zahlen auf unsere Hände geschrieben (vielleicht damit man so besser die Leichen identifizieren kann?!). Dann ging es mit dem Bus in Richtung Nevis Swing. Alleine die Fahrt auf den Berg ist nichts für schwache Nerven. Links der Abgrund und eine Steigung vom aller Feinsten. Über eine Hängebrücke ging es dann zur Plattform, von welcher aus wir wie Heidi durch die Berge schaukeln sollten. Dank der Musik, die einem Lust auf diesen Adrenalinkick macht und einer netten Crew, die einen mit lockeren Gesprächen versuchte abzulenken, herrschte eine sehr entspannte Stimmung.

Dann war es endlich soweit. Es ging hinter die Absperrung, die Gurte wurden angelegt, alles nochmal gegengecheckt, die Musik aufgedreht und dann hieß es „bitte hinsetzen“. Noch ein letztes Abschiedsfoto und wir wurden über den Abgrund gefahren. Während ich mich krampfhaft an den Seilen festhielt, flogen mir 1000 Gedanken durch den Kopf. Ich weiß nur noch, dass der Typ fragte, ob wir ready seien und ich Nein rief. Noch nicht ganz ausgesprochen, sausten wir auch schon mit 125km/h 160 Meter in die Tiefe. Ein absolut irres Gefühl, das man kaum beschreiben kann.

Nachdem die Erinnerung in Form von Videos und Fotos gekauft wurde, ging es wieder nach Queenstown zurück, wo wir am See auf unseren Mut und diese wahnsinnige Erfahrung angestoßen haben.

Nach diesem ereignisreichen Tag folgte auch schon der nächste perfekte Tag, von dem wir jedoch separat berichten werden!

Am Samstag schien die Sonne immer noch über Queenstown und wir gingen den Tag eher gemütlich an. Nach einem Spaziergang um den See, schlenderten wir noch ein wenig durch die Geschäfte und legten uns dann, ausgestattet mit allerlei Köstlichkeiten in die Sonne.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht sollte es am nächsten Tag weiter in Richtung Lake Tekapo gehen. Wir verlassen das schöne Queenstown und sind uns sicher, wir werden uns wiedersehen!

Bis dahin, eure Bumerangs ♥

Ausblick vom Queenstown Hill Lena auf dem Queenstown Hill Elmo ist auch wieder dabei Suche Hannah erster Ausblick vom Roys Peak Roys Peak made it to the top me on the top Spitze erreicht auf dem Weg zur Spitze Heidi, Heidiiiii Spaziergang um den See

04Sept
2018

Einer der schönsten Tage

Der Abend in Franz Josef endete letztendlich mit einem riesen Pizza-Fest. Knoblauchbrot, Pommes und Pizza all you can eat! Die BBQ Pizza sollte definitiv in unsere europäischen Pizzerien etabliert werden. Nach der Völlerei haben wir zusammen mit Henning, der es dank seiner Mitfahrgelegenheit Andreas, zu uns geschafft hatte, seinen 19. Geburtstag gefeiert. Es wurde jedoch nicht allzu spät, da wir am nächsten Morgen um 7:30 weiterfuhren.

Die Fahrt am nächsten Tag sollte eine der schönsten unserer Reise werden. Wir hatten zum ersten Mal das Gefühl, an einer richtigen Tour teilzunehmen und nicht bloß mit dem Bus von einer Station zur nächsten zu fahren.

Nach nur einer Stunde Fahrt kamen wir am Lake Matheson an, in dem sich der größte Berg Neuseelands, der Mt Cook sowie der Mt Tasman spiegeln. Leider hatten wir mal wieder nicht so viel Glück mit dem Wetter. Erst nachdem der Rundgang beendet war, schienen die Wolken wegzuziehen.

Umso besseres Wetter für den Rest des Tages! Fotostopps an der Küste und im Nationalpark, welcher von schneebedeckten Bergen umgeben war und auch ein Wasserfall war wieder einmal dabei. Absolutes Highlight waren der Lake Wanaka und Lake Hawea! In letzterem sollen übrigens seit einem Erdbeben, bei dem der See entstanden ist, 10 Delfine gefangen sein- wir haben sie nicht gesehen. Umgeben von den southern Alps liegen die Seen ohne jegliche Zivilisation in absoluter Natur. Das macht einen großen Unterschied zu einigen Seen in Europa! Häuser zerstören definitiv das Bild.

Angekommen in Wanaka stellten wir fest, dass der Ort am See der schönste in Neuseeland sein sollte. Dieser verdient eindeutig mehr Tage Aufenthalt, weshalb wir einen weiteren Grund haben, zurück zu kommen! Den Abend ließen wir mit Léa am See ausklingen. Ein Bierchen und ein paar Chips rundeten die Atmosphäre ab. Und dann ab ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es früh weiter gehen.

Puzzling world, unser erster Stopp am nächsten Tag war definitiv unnötig. Man hätte für 19 Dollar in das „Spieleparadies“ gehen können. Wir warteten jedoch mit einigen im Eingangsbereich und widmeten uns den dort zur Verfügung gestellten Spielen. Diese fesselten uns so sehr, dass wir beinahe die Zeit vergaßen.

Der nächste Stopp sollte doch schon etwas interessanter werden, insbesondere für Lena. Wir hielten am Original Bungee und konnten live anschauen, wie sich adrenalinlustige in die Tiefe stürzen. Lena ließ sich davon nicht abschrecken und buchte sich zusammen mit Mathias, einem Italiener, für die world highest Nevis Swing ein. Am Donnerstag werden sie sich zusammen in die Tiefe stürzen- mal sehen, ob Hannah danach noch einen Travelbuddy hat- Spaaaaß!

Nun sind wir in Queenstown angekommen. Unser vorletzter Stopp in Neuseeland! Wir werden aber für 5 Tage hier bleiben, da es ähnlich wie Wanaka ein sehr schöner, wundervoll gelegener Ort ist! Da Queenstown insbesondere ansprechend für Backpacker ist, werden wir heute Abend erstmal die Bars bei unserer Pub Crawl austesten. Leider wird es auch der letzte Abend mit einigen aus unserer Gruppe werden, die wir doch mittlerweile lieb gewonnen haben. Während die einen uns verlassen, treffen wir jedoch alte Gesichter wieder, die auch den Rest der Tour mit uns zusammen beschreiten werden.

Aufregende Tage liegen vor uns! Jetzt heißt es jedoch erst einmal Waschen!

Bis dahin, eure Bumerangs ♥

#lakematheson Spiegellein, Spieglein an der Wand, wo ist der schönste See im ganzen Land Thunder Creek waterfall Lake wanaka Lake Hawea die Drei am See

02Sept
2018

Eis, Eis, Baby

Mittags schon angekommen, gingen wir schnell einkaufen, bevor wir danach mit einem Shuttle in Richtung Gletscher fuhren. Da das Wetter in den nächsten Tagen mal wieder nicht überragend sein sollte, machten wir zusammen mit Léa und Hsuan schon heute den obligatorischen Walk bis zum Fuße des Gletschers. Beeindruckend, welche Wassermassen dort über Jahrhunderte gefroren wurden. Außerdem sehr erschreckend, dass der Gletscher auf Grund der Klimaerwärmung in ungefähr 20 Jahren nicht mehr existieren wird!

Vollkommen ausgelaugt von den letzten Tagen wurde nur noch schnell gekocht, geduscht und ab ins Bett.

Ausgeschlafen starteten wir top motiviert in unseren freien Gammeltag. Die an diesem Ort unzähligen Möglichkeiten den Gletscher per Helikopter zu besuchen, sparten wir uns, da der Himmel grau war und 400 Dollar, um Eis zu sehen, ein stolzer Preis sind.

Wir mussten uns an diesem Day Off der Realität widmen und einsehen, dass wir in gut einem Monat in der Uni sitzen werden. Die Hauptaktivität bestand also darin, unseren Stundenplan für das nächste Semester festzulegen.

Halb erfroren werden wir uns gleich die Hot Pools näher anschauen und den Abend zusammen mit Henning, sofern er eine Mitfahrgelegenheit gefunden hat und dem Rest der Gruppe in der Bar ausklingen lassen.

Morgen steht uns ein langer Tag bevor. 7:30 Uhr Abfahrt, einige Stopps und später Ankunft in Wanaka.

Bis dahin, eure Bumerangs♥

the glacier on our way Kiwi JUMP the group

 

 

02Sept
2018

Westcoast

Mit einer Französin, einem Mädchen aus Taiwan und acht Engländern ging es für uns weiter nach Westport. Auf dem Weg dahin wurde ein kurzer Stopp am Lake Nelson gemacht- die Bilder sprechen für sich!

Unser Hostel für die Nacht strahlte absolute Entspannung aus. Eingerichtet im Hippie-Surfer-Stil, mit gemütlichem Wohnzimmer, inklusive Holzofen. Im Sommer lässt sich die Hängematten Chill- Lounge draußen sicherlich gut nutzen! Nach einem kurzen Einkauf machten wir einen Spaziergang zum „Strand“, zusammen mit Léa, der Französin. Sie ist eine der ersten Französinnen, die kontaktfreudig und kommunikativ zu sein scheint! Wie sich in den nächsten Tagen herausstellte, sollte sie Teil unserer Unternehmungen werden, während sich die Engländer, dem Klischee entsprechend, dem Alkohol widmen.

Nun zum „Strand“. Sand war kaum zu sehen. Dafür aber Unmengen an Treibholz. Dies ist dem ins Meer mündenden Fluss zu verdanken, der die Holzüberreste von gefühlt der ganzen Insel zu diesem Strand transportiert. Nichts desto trotz genossen wir den Sonnenuntergang, bevor wir den 40-minütigen Marsch ins Hostel zurücklegten.

Dort angekommen waren wir froh, nach dem ganzen Englischen mal wieder einen Deutschen kennenzulernen. Henning trampt erfolgreich durch Neuseeland und ist uns ständig auf den Fersen. Lustig, wo man ihn überall wiedersieht!

Am nächsten Tag ging es früh weiter, da wir noch einen einstündigen Coastelwalk vor uns hatten. Bei strahlend blauem Himmel war das ein guter Start in den Tag! Weiter ging es zu den Pancake Rocks- sehr beeindruckende Felsformationen, die über hunderte von Jahren pancake ähnliche Schichten gebildet haben. Henning hatte uns bereits überholt und den Rundweg hinter sich gebracht.

In Greymouth hieß es Kostüme shoppen für die abendliche Beachparty mit 12 Leuten. Da unser Backpack auch aus Sommerkleidung besteht, sparten wir uns das Geld und tranken dafür einen Kaffee in der Sonne. Angekommen im Mahinapua Hotel in the middle of nowhere, erkundeten wir zusammen mit Léa den See und den Strand, während die Engländer die Happy Hour nutzten und die Hot Pools in Beschlag nahmen. Sie haben eindeutig einen atemberaubenden Sonnenuntergang verpasst!

Kommen wir zum Abendprogramm. Nach dem gemeinsamen Abendessen, das inkludiert war (trockenes Fleisch, Tiefkühlgemüse und Kartoffelecken mit Apfelmus), schmissen sich alle in ihr Beachoutfit und die Party ging los. Man stelle sich einen großen Partyraum, zusammen mit guter Musik und 12 Menschen in Bikinioutfits vor, während draußen eisige Kälte herrscht. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Nach einem reichhaltigen Frühstück, bestehend aus Pancakes, Bacon und Ahorinsirup- DAS hangover Frühstück- ging unsere verschlafene Fahrt weiter. Dieses Mal nur drei Stunden im Bus, mit einem kurzen Stopp an einem weiteren See und wir waren in Franz Josef angekommen.

Wer wissen möchte, wie die Story weitergeht, liest den nächsten Eintrag.

Bis dahin, eure Bumerangs♥

Lake Nelson Lena on the road Cape Foulwind Pancake Rocks Lake Mahinapua sunset

 

30August
2018

Da bekommt die Frage "Musst du den Bus kriegen?" eine ganz andere Bedeutung

Unser zweiter Tag mit dem Kiwi Experience spielte sich hauptsächlich im Bus ab. Draußen strahlend blauer Himmel, drinnen wir. Nachdem wir einen Teil unserer Gruppe in den Norden verabschiedeten, sammelten wir 24 Leute in Picton ein, die mit der Fähre von der Nordinsel gekommen sind. Nach einigen Stopps kamen wir um 17:30 in Kaiteriteri an. Zuvor hatten wir uns für die nächsten drei Tage im 40 Minuten entfernten Supermarkt eingedeckt und stürmten jetzt, wie alle anderen, in die Küche.

Auf unserem Zimmer, Antonia aus Berlin und eine nette Belgierin. Während des Essens unterhielten wir uns nett mit ihnen und beschlossen in die hosteleigene und damit auch die einzige Bar des Ortes, zu gehen. Ein fünf Dollar Bier, ein Engländer, ein Ami, ein Schwede und ein weiterer Deutscher leisteten uns Gesellschaft und wir machten uns einen netten Abend, bis wir rausgeschmissen wurden (Das war um halb 10, ist nun mal ein kleiner Ort hier).

Außer uns reiste der Rest der Gruppe am nächsten Tag wieder weiter. Wir wollten jedoch den Abel Tasman Nationalpark noch erkunden und blieben weitere zwei Nächte. Damit teilten wir uns das Hostel mit einem Engländer, ansonsten gähnende Leere.

Da nur für den ersten Tag einigermaßen gutes Wetter angesagt war, informierten wir uns, ob man noch mittags ein Wassertaxi in den Nationalpark nehmen könnte. Dies sei kein Problem und uns wurde ein dreistündiger Walk vorgeschlagen, an dessen Ende wir von einem Bus abgeholt werden würden. Wir freuten uns, dass unsere Pläne für den Nationalpark nicht ins Wasser fallen würden und wir nicht im Hostel vereinsamen müssten.

Das Wassertaxi setzte uns ab, wir suchten noch einmal schnell die Toiletten auf und wollten unsere Wanderung starten. Mittlerweile hatten wir 13:30, um 16:10 sollte der letzte Bus kommen- 3 Stunden Wanderung?? Findet ihr jetzt schon den Fehler?

Nach den ersten Schritten erblickten wir eine Informationstafel. 12,4 km mit der Zeitangabe ca. 4 Stunden bis zur Bushaltestelle… Na wunderbar. Hätte die nette Dame ein wenig in Mathe aufgepasst, hätte sie sich ausrechnen können, dass das mit unserer verbliebenen Zeit nicht so ganz aufgeht.

Aber, wir wären ja nicht Hannah und Lena, wenn wir es nicht doch irgendwie geschafft hätten. Minimale Fotostopps, Lookouts ließen wir stets links liegen und weiter ging es mit unserem äußerst AKTIVEN Walk.

Völlig am Ende und ohne die Natur so richtig genossen zu haben, kamen wir nach 12,4 km und 2,5 Stunden Marathon an der Bushaltestelle an. Uhrzeit: 16:04. Bus: weg. Gott sei Dank hat uns ein anderer Kleinbus gesehen und mitgenommen. Er kontaktierte unseren Busfahrer, der beim nächsten Stopp auf uns wartete.

Fazit:     1. Wir können stolz auf uns sein- wir haben eine mega Sporteinheit hinter uns gebracht.

  1. Der Abel Tasman ist wirklich ein Traum! Man sollte sich definitiv die Zeit nehmen, um gemütlich hindurchzuwandern und die Aussichten zu genießen.
  2. Zeitangaben sind subjektiv! Was lernen wir daraus? Man traue niemals einer netten Dame an der Rezeption, die den Weg wahrscheinlich noch nie selbst gegangen ist. Für unseren nächsten Walk wissen wir, dass wir vorher nachfragen, wie viele Kilometer hinter uns gebracht werden müssen. 2,5 Stunden für 12 km sollten dann dankend abgelehnt werden.

Am nächsten Tag hatten wir natürlich kein Glück mit dem Wetter und wir wurden vom Regengeräusch geweckt. Wir blieben noch länger liegen und begaben uns dann in die Küche. Dort trafen wir auf unseren Zimmergenossen Deps und verbrachten den verregneten Vormittag mit ihm. Er erklärte uns ein Kartenspiel und wir zockten bis die Sonne pünktlich um 14:00, wie in Hannahs App angekündigt, raus kam.

Wie geplant konnten wir also am Nachmittag zwei kleinere Walks gehen. Mittlerweile ist die nächste Kiwigruppe angekommen. Dieses Mal jedoch nur 10 Leute. Da wir die nächsten Stopps wie im vorgeschlagenen Zeitplan mitnehmen werden, werden wir die Gruppe und den Fahrer also über mehrere Tage besser kennen lernen können und hoffentlich eine schöne Zeit haben.

Deswegen werden wir jetzt in die hosteleigene Bar gehen, um zu schauen, wer sich dort rumtreibt und den 15 Dollar Dinnerdeal mitzunehmen. Morgen geht es dann nach Westport weiter.

Bis dahin, eure Bumerangs♥

riesen Stein, der in der Mitte gebrochen ist Anchorage Beach- Start unserer irgendwo zwischen Atemnot und Sauerstoffzelt Kaiteriteri Beach von oben golden sands golden sand

 

26August
2018

Erster Stopp: Kaikoura

6:00 und der Wecker klingelte. Aus dem warmen Bett ins tiefgefrorene Hostelzimmer- das macht Spaß! Um 7:15 standen wir pünktlich wie die Deutschen bepackt am Eingang und warteten auf den Kiwi Experience Bus, der uns abholen sollte.

Die ersten Kilometer auf der Südinsel wurden gefahren und wir waren endlos begeistert von der Strecke. Sanftgrüne Hügel im Vordergrund mit Lämmern darauf, eine mit dunkelgrünen Tannen geschmückte Schlucht und im Hintergrund die Berge mit weißer, im Sonnenschein glänzender Spitze- hach. Dieser epische Anblick begleitete uns bis zum Ziel in Kaikoura.

Nach einem kurzen Fotostopp fuhren wir mittags zu unserem Hostel für die Nacht. Einige unserer Gruppe entschieden sich für ein überteuertes Whale Watching, welches wir jedoch gegen den kostenlosen Coastelwalk eintauschten. Zusammen mit zwei anderen aus unserer Gruppe wurden wir bei strahlendem Sonnenschein und 16 Grad zum Startpunkt der Wanderung gefahren. Vor uns lagen drei Stunden Wandern in atemberaubender Natur. Direkt vorbei an sich in der Sonne badenden Seelöwen.

Der Tag wurde mit einem klassischen Fish&Chips abgeschlossen (war aber schon ganz schön fettig).

Morgen werden wir etwas länger mit dem Bus unterwegs sein und einige Stopps machen, bevor wir dann für die nächsten drei Tage im Abel Tasman National Park verweilen.

Zu der Tour mit dem Kiwi Bus können wir bisher nicht viel sagen, da uns einige der Gruppe morgen auch schon wieder verlassen werden, da sie zur Nordinsel weiterfahren. Bis jetzt läuft aber alles rund und wir freuen uns auf alles, was noch kommt.

Bis dahin, eure Bumerangs ♥

Kaikoura von oben andere Seite sanftgrüne Hügel mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund die Welt Seelöwen Wie viele Seelöwen kannst Du sehen?

 

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