Mission: Wombat streicheln

14Sept
2018

Saturn, Mars und Milkyway

Wir verließen Queenstown mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Aber wir freuten uns auch, weil wir mit einem Großteil unserer Gruppe weiterreisen durften. Inzwischen fühlte es sich schon wie ein Familienausflug an, als alle in den Bus stiegen und Hamish uns sein Land wieder von der besten Seite präsentierte.

Während wir am Anfang noch nicht wirklich von der ausgetrockneten Landschaft begeistert waren, sollten wir nach einer Stunde jedoch vom Gegenteil überzeugt werden. Hinter der Mondlandschaft tat sich der Lake Pukaki auf. Ein unbeschreiblich blauer See mit natürlich schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Dazu kam das grandiose Wetter, das dafür sorgte, dass eine Spiegelung vom aller Feinsten zu sehen war. So babyblaues Wasser haben wir definitiv noch nie gesehen. Ein absolutes Highlight unserer Reise!

Angekommen in Lake Tekapo hörte das Staunen nicht auf. Unser Hostel lag direkt am See, war absolut sauber und wir waren froh, die nächsten drei Nächte hier verbringen zu dürfen. Nachdem wir uns in die Sonne gelegt hatten, gingen wir runter zum See. Danach kurz gekocht und dick eingepackt wieder zum Wasser, um den Sternenhimmel in der Dunkelheit zu bestaunen. Kurze Info: Lake Tekapo ist bekannt für die sternenreichsten Nächte und Hauptstandort für die Sternenwarte der University of Canterburry. Durch die Straßenlaternen und Häuser wurde es nicht stockdunkel, die Milchstraße und tausende von Sternen waren jedoch erkennbar!

Für Dienstag hatten wir eine Stargazing Tour gebucht, bei der wir das Universum näher betrachten dürfen. Ob wir dabei die Sterne besser sehen konnten, erfahrt ihr weiter unten im Blog.

Am Montag starteten wir entspannt unseren ersten Tag. Wir wanderten auf den Mount John hoch zum Observatorium. Wir dachten eigentlich, wir hätten die Berge nun hinter uns gelassen, doch auch dieser Anstieg lohnte sich mal wieder! Mit einem Kaffee in der Hand und natürlich wieder einem Möhrenkuchen genossen wir die schöne Aussicht.

Abends erwarteten wir Henning und Andreas, die anscheinend einfach nicht mehr ohne uns können und uns mal wieder eingeholt hatten. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass jeder in diesen Ort fährt.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Fahrradtour geplant. Das Wetter spielte mit. Der Himmel riss auf und die Sonne strahlte. Für zwei Stunden fuhren wir ein bisschen um den See und hielten an einer Bank, um den epischen Ausblick zu genießen. Ein Besuch der Church of the good Shepherd, eins DER Postkartenmotive Neuseelands durfte natürlich nicht fehlen.

Abends kamen wir der Empfehlung unseres Tourguides nach und aßen sehr gutes Sushi. 95% der Gäste in dem Restaurant waren Asiaten, was für die Qualität des Essens spricht.

Sehr gut gestärkt ging unsere Stargazingtour los. Wir fuhren zu den Tekapo Springs und bekamen einen Einblick in die Sternenkunde. Neben Sternenbildern und den Bedeutungen für die Maori konnten wir Saturn und Mars durchs Mikroskop näher betrachten. Die Milchstraße war auch dabei! Gegen 23 Uhr begaben wir uns dann in die Hot Pools, um den Sternenhimmel weiter zu genießen und die ein oder andere Sternschnuppe zu sehen.

Zurück im Hostel schliefen wir schnell ein. Am nächsten Morgen sollten wir den nächsten Kreis schließen und zurück nach Christchurch fahren.

Bis dahin, eure Bumerangs ♥

 

Lake Pukaki Lake Tekapo Mount John Fahrradtour Church of the good Shepherd Sonnenuntergang